Kleiner Mahmoud mit langer Nase

Antonia Rados von RTL hatte in diesen Tagen das „Vergnügen“, als erste deutschsprachige Reporterin ein Exklusiv-Interview mit dem iranischen Regimediener im Präsidentenamt Mahmoud Ahmadinejad zu führen, das gestern Abend (in Auszügen) ausgestrahlt wurde.

„Außer Spesen nichts gewesen“, könnte man sagen… denn Antonia Rados hätte sich die Mühe sparen können, sich ein Kopftuch über’s Haar zu legen und Fragen zu stellen, die Ahmadinejad sowieso nicht ehrlich beantworten möchte und darf, denn als Marionette des Regimes besteht seine Hauptaufgabe ohnehin nur darin, graue Windjacken zu tragen und die unterirdischen Ergüsse des faschistischen Machtapparats als provozierender Medienclown wiederzugeben. Nur soviel zur „Stellenbeschreibung“ des amtierenden Präsidenten Irans.

Man kann ihm durchaus attestieren, dass er so gut wie jede Frage mit einer dreisten Lüge beantwortet hat und seine befehlshabenden Vorgesetzten ein weiteres Mal auf durchdringendste Art und Weise entblößt hat. Auf die Frage nach der angekündigten „Pseudo-Aufklärung“ von Nedas Tod, verwies er abermals auf eine angeblich geplante Aktion von Ausländern, die die junge Iranerin während einer Demonstration im letzten Juni ermordet haben sollen…

Des Weiteren verwies er auf die bestehende „absolute Meinungsfreiheit“ und darauf, dass der Iran die „freieste Republik“ der Welt sei. Dass diese Gestalt mit (regime-repräsentativ) ungepflegtem Vollbart jegliche Verbrechen der islamischen Republik leugnen und die Schuld an den Protesten dem Ausland und den „Zionisten“ in die Schuhe schieben muss, hat wohl niemanden weiter verwundert.

Aber dieser Herr scheint auch, wenn nötig, eine propagandistisch wandelbare Seite zu repräsentieren, zumindest an der Stelle des Interviews, an der er, bezüglich der Atomfrage und der drohenden Sanktionen, auf die Stärke des iranischen Volkes und seiner 7000jährigen Kultur hinwies. Was diese Person und sein vorstehendes Verbrecherregime von Vergewaltigern, Folterern und Mördern mit der uralten, ehrenwerten Hochkultur des Iran gemein haben sollen, ist mir persönlich nicht nur schleierhaft, sondern beleidigt alles, was wirklich IRANISCH war, ist und immer sein wird.

Ahmadinejad und sein unmenschlicher Schläger-Haufen werden noch sehr wohl zu spüren bekommen, wie wenig sie in einem freien und säkularen Iran zu sagen haben werden. Er und all die Untertanen des Terror-Regimes werden sich in baldiger Zukunft für jede einzelne ihrer aktiven und passiven Taten verantworten müssen und dann wird sich zeigen, wer oder was tatsächlich IRANISCH ist.

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Video dazu auf n-tv:

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Wir-brauchen-keine-Bombe-article815069.html

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