Dreister Deal mit bitterem Beigeschmack

Im Grunde bin ich nicht dafür, die Atompolitik der islamischen Republik zu thematisieren, aber die jüngste Schweinerei in Sachen Nukleartheater gibt zumindest aus menschlicher Sicht einigen Anlass dazu.

Da der Iran jedoch bis zum baldigen Sturz des Regimes, egal wie, sowieso (noch) nicht in der Lage sein wird, Atomwaffen zu produzieren, interessiert es auch nicht die Bohne, ob die Mullahs nun Uran anreichern oder es von irgendwelchen ausländischen Pseudofreunden erledigen lassen, wie durch den neuesten Deal mit Brasilien und der Türkei hervorgeht.

Diese Einigung soll jedoch nicht nur den Austausch vom nuklearen Stoffen zwischen den drei Ländern enthalten, sondern hat vor allem zur Folge, dass sich der Handlanger eines grausamen Verbrecher-Regimes wie Ahmadinejad wieder auf internationaler Diplomaten-Ebene bewegen kann. Er und seine unmenschliche Unterdrückertruppe wirken wie eine lästige Schmeißfliege, die man nicht los zu werden scheint.

Dieser Eindruck entsteht vor allem dadurch, dass Länder wie die Türkei und Brasilien in einer vor Selbstverständlichkeit triefenden Art und Weise mit einer Regierung verkehren, die nachweislich Folter, Vergewaltigung und Mord im großen Stil betreibt und außerdem seit Jahrzehnten den internationalen Terror finanziell und logistisch massiv unterstützt. Anstatt sich in Zeiten von freiem und unzensiertem Zugang zu jeglichen Informationen eines Besseren zu besinnen und auf sämtliche politischen Kontakte mit Teheran und der Mullahkratie zu verzichten, werden aus reinem Eigennutzen weiter Geschäfte mit Verbrechern getätigt.

Alleine das demonstrative Händchenhalten mit dem Vorsteher einer mordenden Regierung wäre Grund genug, die Türkei auch in 100 Jahren NICHT in die EU aufzunehmen, zumal Menschenrechte in der Türkei auch heute noch ein Fremdwort zu sein scheint, was wiederum kaum verwunderlich ist, wenn selbst der türkische Ministerpräsident Erdogan zu den Leugnern des Armenien-Holocausts zu zählen ist.

Und wie mögen sich wohl die freizügig gekleideten Frauen an der Copacabana fühlen, wenn sie in der hiesigen Presse verfolgen können, wie ihr Präsident da Silva mit dem Vertreter eines Regimes, dessen „Geistlichkeit“ unzüchtige Frauen für Erdbeben verantwortlich macht, öffentlich kuschelt…?! 

Ein Vorteil hat das Ganze jedoch. Die Iranerinnen und Iraner können sich, genau wie ihre Mitstreiter, anhand solcher Gesten und Geschäfte ein vollkommenes Bild über diejenigen machen, die sich ignorant und gierig die Hände im iranischen Blut gewaschen haben und immer noch waschen.

Wir werden die hinterhältigen und widerlichen Fratzen der Helfershelfer des todbringenden Mullah-Regimes nicht vergessen.

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Bericht zum Thema:

Einigung über Uran-Tausch

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Ein Gedanke zu „Dreister Deal mit bitterem Beigeschmack

  1. Freue mich schon heute auf die „Gesichter“ dieser Helfershelfer, wenn sich ihre IR-Faschisten-Freunde sehr bald in Luft auflösen werden.
    Höre heute schon ihre Statements: „Wir haben immer die Freiheit im Iran unterstützt“.
    Verlogenes Gesindel alle miteinander.
    Mir wird schlecht.

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