Berufsverbot für iranische Frauen soll Arbeitsmarkt stabilisieren

Wer hätte gedacht, dass die neue Blog-Kategorie „Islamische Unkultur“ so schnell den Ton angibt…? Wieder werden wir Zeugen eines Beispiels von geistigem Tiefflug, den man auf diese Weise nur dann vernehmen kann, wenn der entsprechende „Pilot“ islamischen Ursprungs ist und gar nicht daran denkt, wie ein Mensch der Neuzeit zu denken.

Die Rede ist von Mousa Ghorbani. Dieser sogenannte „Parlamentsabgeordnete“ der islamischen Republik macht der Ideologie seiner Machthaber alle Ehre und fordert ein allgemeines Berufsverbot für Iranerinnen, um die hohen Arbeitslosenzahlen innerhalb des Landes zu senken. Wer hier als Grund für die massiven Probleme auf dem Arbeitsmarkt ein Wort über die eigene Misswirtschaft der letzten Jahrzehnte und die katastrophale Innen- und Außenpolitik des repressiven Regimes erwartet hat, der wandelte gewaltig auf dem Holzweg einer humanitären Illusion. 

Dieser besagte Mullahkrat schiebt doch tatsächlich die Schuld an der wirtschaftlichen Misere auf berufstätige iranische Frauen, die es sich unverschämter Weise so mir nichts dir nichts erlauben, hin und wieder einem Beruf nachzugehen. Dazu verweist er noch dreist auf seinen Besuch in Saudi-Arabien, bei dem er feststellen durfte, dass dort keine einzige Frau erwerbsstätig sei…

Es steht den verbrecherischen Soldaten Allahs und deren Handlanger jederzeit offen, ins hochgelobte Ursprungsland der „Religion des Friedens und der Gerechtigkeit“ auszuwandern. Ich für meinen Teil schlage vor, dass die entsprechenden Herrschaften diesem Drang nach Nähe zur Wiege Mohammeds schon jetzt nachkommen, bevor sie sich in Zukunft vor einem wahren iranischen Gericht, das ihnen eine solch komfortable Wahl nicht lassen wird, verantworten müssen.

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Bericht zum Thema:

„Berufsverbot für Frauen kann Problem der Arbeitslosigkeit lösen“

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Ein Gedanke zu „Berufsverbot für iranische Frauen soll Arbeitsmarkt stabilisieren

  1. „Dazu verweist er noch dreist auf seinen Besuch in Saudi-Arabien, bei dem er feststellen durfte, dass dort keine einzige Frau erwerbsstätig sei…“

    Da sieht man mal, WIE zurückgeblieben die Mullahs sind. Der ist so blind in seiner Steinzeitwelt, dass er noch nicht einmal mitbekommen hat, dass sogar im menschenverachtenden, zurückgebliebenen Saudi-Arabien inzwischen schon Frauen arbeiten.

    Davon aber abgesehen, sollte sich niemand einbilden, dass wir das Schlimmst aus Teheran schon gesehen haben. Sie werden noch weitergehen – sie werden den Frauen NOCH MEHR das Leben zur Hölle machen. Wundert Euch nicht, wenn es irgendwann heisst: Frauen unter die Burka!

    Aber zwischenzeitlich können sich ja die verblendeten Iraner und Deutsche weiterhin für das „Recht“ auf die Burka und Tschador einsetzen im gemütlichen freien Westen.

    Ist es nicht immer wieder interessant, wie im regelmässigen Rhytmus die Regierung Frauen immer mehr hinter den Kochherd schiebt als asexuelle Wesen in der Öffentlichkeit, während im Westen man sich immer mehr mit Antari als Präsidenten und dem islamischen Scharia-System für Iran arrangiert??

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