Gedanken zum Quds-Day

Wie schon auf diesem und anderen Blogs iranischer Freunde berichtet, findet am Freitag der Al-Quds-Tag statt.

Im letzten Jahr wurde dieser schwachsinnige Solidaritätstag stupider Islamisten, der eigentlich Palästina und seinen Jihad-Kriegern gegen Israel gewidmet ist, von unzähligen Anhängern der iranischen Freiheitsbewegung sowohl im Iran als auch weltweit  für eigene Zwecke (aus-)genutzt, um ihren berechtigten Unmut über die unzumutbaren Zustände innerhalb der islamischen Republik kundzutun. Und die beeindruckenden Versammlungen von letztem September sollen nicht die Letzten gewesen sein.

Auch diesmal gibt es mehr als einen Aufruf zu Demonstrationen und Aktionen gegen die allahistische Repression. In Erinnerung an die brutalen Niederschlagungen der Proteste, die Verhaftungen und Hinrichtungen seit den Wahlen im letzten Jahr, sind jedoch viele Mitstreiter entmutigt und haben Angst und Bedenken, dass der Widerstand gebrochen sein könnte.

Es geht und ging jedoch nie wirklich darum, ein derart unmenschliches Regime innerhalb weniger Monate restlos zu stürzen, denn dies ist bei einem solch grausamen Machtapparat ohne organisierte Waffengewalt nicht möglich. Wichtig ist, sich immer wieder zu zeigen und diesem Haufen Verbrecher und Vergewaltiger ein weiteres Mal zu vermitteln, dass die Bewegung lebt und sie keine ruhige Minute haben werden, bis auch die letzten Mauern gefallen und die letzten Fesseln gesprengt sind. Keiner dieser mohammedanischen Söldner soll sich sicher fühlen, nicht im Iran, nicht irgendwo sonst.

Es zählt die ständige Bereitschaft zum Widerstand auf allen Ebenen. Es zählt der geduldige Glaube an die eigene Stärke. Insofern spielt es in erster Linie keine Rolle, ob dieser nächste Quds-Tag im Iran ein großer Erfolg für die Freiheitsbewegung wird oder nicht. Was zählt, ist dem Regime und deren Schergen, langsam aber beständig das Leben auszuhauchen, indem man die geplanten Abläufe solcher und anderer Tage stört und die Verantwortlichen der Massaker am Volk auch im öffentlichen (Alltags-)Leben zermürbt, bis sie anfangen, sich selbst zu zerfetzen. Und genau da kommt so ein vom Regime hausgemachter Ansporn für den Widerstand doch gerade recht… Ein möglicher Umsturz setzt sich nicht aus einer oder wenigen Aktionen des Protests zusammen, sondern lebt von der Fülle von Demütigungen gegen die Machthaber.

Auch für uns hier im Ausland ist es von großer Bedeutung, den iranischen Löwen unermüdlich zu stärken und voranzutreiben. Wir müssen immer wieder als nicht unbedeutendes Bindeglied zu den mutigen Iranerinnen und Iranern im Inland fungieren. Auch wir werden uns nicht von Drohungen einschüchtern lassen. Auch wir werden nicht aufgeben oder müde werden, der iranischen Zukunft in Freiheit und Gerechtigkeit zu dienen. 

Egal, was am Freitag passiert, wir stehen da wie ein Fels. Wir werden nicht umfallen oder resignieren. Die Bewegung ist in vollem Gange. Freiheit für Iran!

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3 Gedanken zu „Gedanken zum Quds-Day

  1. Man soll den Persischen Löwen blos nicht unterschätzen. Seine Aufwachphase kann dauern, aber sollte er richtig wach werden, dann werden sich Allahisten im Iran und ihre Helfershelfer im Ausland vor Angst richtig in die Hosen pissen. Dieser „LÖWE“ wird sie allesamt verschlingen. Wartet’s nur ab.
    Wie gesagt. ER IST IN DER AUFWACHPHASE …..

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