Merkel erkennt Westergaards Mut an

Es ist fast eine Sensation… Bundeskanzlerin Angela Merkel bewegt sich auf ganz dünnes Eis und ehrte gestern in Potsdam den dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard für seinen Mut und „seine unbeugsame Haltung“, sich nicht von den üblen, weltweiten muslimischen Anfeindungen einschüchtern zu lassen.

Irgendwie ein cooler Move von Merkel, auch, wenn es ihrer sonst eher politisch korrekten Sichtweise (Thema Sarrazin etc.) und der generellen Hofierung des Islam innerhalb der politischen Landschaft Deutschlands widerspricht. Nach eigenen Bekundungen möchte sie damit ein Zeichen setzen und die Toleranz zur Kritik fördern. Im gleichen Atemzug aber, verurteilt sie strickt die geplante Koranverbrennung in den Staaten.

Zugegeben, das Ganze wirkt etwas verwirrend und nicht ganz zu Ende gedacht. Denn während man auch hierzulande die fanatische Kritik der Moslems gegenüber den Zeichungen des Dänen billigend in Schutz nahm, stößt einem nun übel auf, dass ein Paar Hardcore-Christen den schmutzigen Koran verbrennen möchten… Hallo und guten Tag? Ist da jemand zu Hause? Wo ist da die Linie im angeblich freiheitlichen Gedankengut deutscher Politiker? Wollen wir nur „liberal“ und denken, wenn es um die Rechte von Moslems geht, die ab und zu gerne mal ausrasten? All diese Fragen werden wohl für alle Zeiten rätselhaft unbeantwortet bleiben.

Fest steht jedoch, dass sich Merkel mit der Auszeichnung Westergaards nicht nur Freunde gemacht haben dürfte und diesbezüglich keinesfalls mit den ständig aufbrausenden Wellen aus den muslimischen Lagern, auch innerhalb Deutschlands geschwommen ist. Das verdient, egal, wie man sonst zur Kanzlerin und ihrem Gebahren stehen mag, zumindest Anerkennung. Im Grunde müsste man sie nun ebenfalls für ihren Mut auszeichnen, denn seit gestern lebt sie noch gefährlicher als sonst…

Natürlich ließen die ersten Schmocks samt Zentralrat des Muslime nicht lange auf sich warten und kritisierten Merkels kühnen Vorstoß auf’s Schärfste. Das ist nicht weiter verwunderlich für jene, die das Rudelverhalten von Moslems kennen. Da hält zusammen, was zusammen gehört. Man verbündet sich damit auch mit genau den (ach so selten radikalen) Glaubensbrüdern, die Westergaard all die Jahre barbarisch gedroht haben und ihm heute noch nach dem Leben trachten. Was uns das zeigt? Es zeigt uns einmal mehr, dass es eben keinen vielzitierten, moderaten oder gar „europäischen“ Islam gibt.

Ganz im Gegenteil: Es gibt nur einen Islam, nämlich die Ideologie des Grauens, des Hasses, des Mordes und der Vergeltung gegenüber Ungläubigen. Westergaard ist ein solcher „Ungläubiger“ und deshalb ächtet man ihn als guter Moslem und hält dagegen. Dieses Verhalten billigt nicht nur die gewaltsamen Proteste und die Todesdrohungen, die gegen ihn ergangen sind, sondern sorgt auch dafür, dass er sich selbst in Europa bis zum Ende seiner Tage niemals in Sicherheit wiegen kann, denn die Lehren des Koran fordern konsequente Rache.

Um den hohen Preis, den Kurt Westergaard tagtäglich zahlt, zu würdigen, möchte auch ich mich für seinen großen Mut bedanken. Menschen wie er können eines Tages den Unterschied machen… Danke Kurt Westergaard!

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2 Gedanken zu „Merkel erkennt Westergaards Mut an

  1. Die Merkel war mir nie geheuer und auch daher unterstelle ich ihr auch nicht Mut oder Weitsicht bei dieser Geste. Wertvoll allerdings finde ich dein Dank an Kurt Westergaard. Auch ich möchte mich bei ihm bedanken.

    • Eine homogene Weitsicht kann ich anhand Ihrer widersprüchlichen Art, mit dem Islam und der Kritik an dieser Ideologie umzugehen, auch nicht erkennen. Jedoch ist diese Ehrung, die sie zudem noch persönlich vorgenommen hat, ein gewagter Schritt. Das kann man ihr (meiner Meinung nach) nicht absprechen. Und das als Regierungschefin eines Landes, in dem die Islamisierung seit Jahren voranschreitet und Islamkritiker scharf attackiert und an den rechten Rand gedrängt werden.

      Ob nun aus politischem Kalkül oder nicht, sie nimmt quasi einen querdenkenden Künstler, der es tatsächlich gewagt hat, öffentlich kontrovers eingestellt zu sein und der den Religionsstifter der Moslems lächerlich gemacht und verhöhnt hat, in Schutz und zeichnet ihn aus. Für unsereins mag das (aufgrund unserer klaren Position zu den Lehren des Koran) nichts Besonderes sein, aber für die politisch korrekte Welt ist das eine Art Untat. Deshalb stellt diese Ehrung schon eine Besonderheit dar.

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