So sieht Meinungsfreiheit in Bahrain aus

Einmal mehr kommt die Herrlichkeit Allahs zum Vorschein und zeigt wie in allahistisch diktierten Ländern gegen Menschen vorgegangen wird, die ihren Unmut über herrschende Verhältnisse kundtun.

Auf völlig wehrlose Demonstranten wird gnadenlos das Feuer eröffnet. Allah duldet eben keinen Zweifel, nicht einmal den Hauch eines eigenständigen Gedankengangs. Für solche Modernitäten sind auf den Koran basierende Strukturen nun einmal nicht ausgelegt. Und deshalb müssen Menschen sterben. Im Iran, in Lybien und jetzt auch in Bahrain.

Leider spricht der Querschnitt der hiesigen Presse stets von „autoritäter Staatsführung“ und dergleichen. Die Wurzel des Übels aber, nämlich die an die Scharia angelehnten und menschenfeindlichen Rechtsstrukturen solcher Länder, werden mitnichten erwähnt.

Dass in Bahrain in gut drei Wochen kein Formel 1 Rennen stattfinden kann, erklärt sich hoffentlich von selbst. Möglicherweise rütteln solche Bilder auch endlich jene der Korruption und des Gutmenschentums verfallenen Laberbacken auf, welche die Vergabe einer Fußballweltmeisterschaft in islamisch regierte Länder für richtig halten.

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6 Gedanken zu „So sieht Meinungsfreiheit in Bahrain aus

  1. Als in Tunesien das Volk den demokratischen Wendepunkt mit der Vertreibung des Präsidenten Ben Ali einleiten konnte, wußten die Despoten anderer arabischer Staaten, dass der Zerfall ihrer Macht mit der Jasminrevolte übertragbar ist. In Ägypten ist dies nun zu sehen gewesen, während in Lybien und Bahrain diese Transformation kurz bevor steht. Ich möchte folgenden Beitrag zur Bedeutung der Jasminrevolte empfehlen: http://2010sdafrika.wordpress.com/2011/01/16/burgerkrieg-droht-in-tunesien-lybiens-blogger-mobilisieren-volk/.

  2. Demonstration? Machtfrage? Tote?
    Nee, die Stuttgart 21 Demonstranten sind die einzig wahren Demonstranten – Die SPD, die Linke und die Grünen wissen es!
    Nicht Demokratie, Menschenrechte – nein – ein Tunnel ist ist die Demokratiefrage!

    Verzogene, sattgefressene Gutmenschensonstwas!

  3. Naja, zu gewaltsamen Niederschlagung friedlicher Demonstrationen ist es aber in der jüngeren Geschichte nicht nur in islamischen Ländern gekommen (siehe u.a. China, Myammar, Rumänien 1989 etc. etc.) und einige afrikanische muslimische Staaten wie der Senegal sind sogar einigermaßen demokratisch.

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