„Islamische Güte“ und hemmungsloses Kriechen

Während die Offiziellen des Mullahregimes bezüglich der angekündigten Freilassung der absolut zu Unrecht verhafteten deutschen Reporter dreist von „islamischer Güte“ sprachen, begab sich unser werter Außenminister persönlich nach Teheran, um die angeblichen Übeltäter abzuholen.

Den größten Teil meines Gedankenganges hierzu hat mir Joachim Steinhöfel in einem treffenden Artikel bereits abgenommen. Er spricht von einer Demütigung Westerwelles, sich mit dem Affen von Teheran treffen zu müssen, um die beiden frei zu bekommen. Diese Sichtweise ist keinesfalls abwegig, denn hinterhältige Islamisten sind wahre Meister, wenn es darum geht, Geiseln zu nehmen und sie auch politisch als Faustpfand zu benutzen. Ahmadinejad war sich für die propagandaträchtige Nummer (als einer der fleißigsten Koranjünger überhaupt) nicht einmal zu schade dafür, mit einem Homosexuellen an einem Tisch zu sitzen… Weiterlesen

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Streikende Bazar-Händler erzielen Wirkung

Wie mehrere Nachrichtenagenturen in den letzten 48 Stunden berichteten, haben die Teheraner Bazar-Händler seit Dienstag den Betrieb eingestellt.

Die streikenden Händler sollen daraufhin von Sicherheitskräften und Mitgliedern der Basij-Miliz unter Druck gesetzt worden sein. Man forderte sie unter Gewaltandrohung auf, ihre Geschäfte wieder zu öffnen. In diesem Zusammenhang soll es seitens der Schlägertrupps in gewohnter Manier auch zu zerstörerischen Plünderungen von Geschäften und Lagerräumen gekommen sein. Die Händler ließen sich davon jedoch nicht beirren und blieben standhaft. Auch in Tabriz ist es inzwischen zu Streiks gekommen. Weiterlesen

Die Bewegung lebt

Und wieder einmal waren viele Menschen im ganzen Iran auf den Straßen und haben trotz widrigster Umstände gezeigt, dass die iranische Freiheitsbewegung alles andere als ein längst vergangener Mythos unverbesserlicher Optimisten ist…

Trotz den bislang härtesten Sicherheitsvorkehrungen des Regimes, konnte auch diesmal der Freiheitsdrang des iranischen Volkes nicht unterdrückt werden. Wer in der Lage war, in den Nachmittagsstunden am Samstag einen internetfähigen PC zu bedienen und ab und an ePersian Radio zu lauschen, der konnte zweifellos vernehmen, dass die Menschen im Iran weder mit Verhaftungen und Folter noch mit Vergewaltigung und Mord ruhigzustellen sind. Weiterlesen

Das Regime mordet weiter

Das vergangene Wochenende im Iran wurde mit ELF (offiziell verlautbarten) Hinrichtungen zum bislang Schwärzesten in diesem Jahr. Nachdem am Samstag in Karaj sechs Menschen wegen angeblichem Drogenbesitzes hingerichtet worden sind, starben am Sonntag fünf iranische Kurden am Strang des Evin-Gefängnisses in Teheran.

Den fünf Personen – Farzad Kamangar, Shirin Alam Hooli, Farzad Vakili, Ali Heydarian und Mehdi Eslamian – wurden „Bombenanschläge“, „Verbindungen zu terroristischen Gruppen“ und „Feindschaft/Krieg gegen Allah“ vorgeworfen. Einer von ihnen, der junge Lehrer Farzad Kamangar, wurde nach Angaben seines Anwalts „ohne auch nur einen vorgetragenen Beweis“ zum Tode verurteilt.

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